Eines Tages (kurz nach Weihnachten) kommt Junior (16 Jahre) mit seinem großen Bruder ins Geschäft, unterm Arm den Rechner (AMD 1800XP), den es als Weihnachtsgeschenk gab.

Junior (J): Die Scheisskiste geht nicht.
Ich: Was geht denn genau nicht?
J: Das ganze Scheissteil.
I: Der Rechner macht also garnix mehr?
J: Sag ich doch. Ihr seid echt ein Scheissladen.
I: Nun lass uns doch erstmal gucken, was denn überhaupt los ist, nehme den Rechner entgegen und schließe ihn an.
J: Siehte, geht nix!

Ein Kunde kommt zu uns in die Firma mit einem aktuellen Aldi-PC. Der PC würde nicht mehr richtig funktionieren und wir sollten den bitte reparieren.
Ich frage den Mann höflich, warum er nicht beim Service anruft, weil doch sicher noch Garantie darauf wäre. Wir würden das jedoch auch gerne für Ihn machen bzw. den Rechner reparieren, das müsste er dann allerdings bezahlen.

Ist keine DAU-Geschichte, aber grinsen musste ich damals schon.

Zum Test war bei einem Kunden ein Programm auf mehreren Rechnern installiert worden, es war jedoch nur ein Dongle (das ist ein Stecker z.B. für den parallelen Anschluß, der das Programm zur Benutzung freigibt, eine Art von Kopierschutz) vorhanden, der dann jeweils von PC zu PC umgesteckt werden musste. Wenn das Programm keinen Dongle findet, laufen nicht alle Funktionen.

Einer unserer Kunden wollte gerne einen TFT-Monitor haben, weil ihm sein alter Monitor zu unscharf und vor allem zu groß war. Er kommt in unser Geschäft, schaut sich alle TFTs an und entscheidet sich dann für den teuersten 17“ (war allerdings auch der Beste), ca. 1500 €. Wir sollen den Monitor ausliefern und aufbauen.
Der Monitor wird noch am selben Tag geliefert und aufgebaut. Schon während des Aufbauens kommt der Kunde auf den Gedanken, man hätte ihn übers Ohr gehauen und wir wären alle Verbrecher. Aber er würde ja "den Alten" (er meinte damit meinen Chef) verstehen, wenn dieser versucht, "die Bauern" über den Tisch zu ziehen, nur mit ihm könne man das nicht machen.

Für einen Verein haben wir Rechner füe eine spezielle Software beschafft (sollte günstig sein): 486er, 16MB Ram, 520MB Platte, aber schon PS/2-Anschlüsse. Nun kam die erste Anlage, die mit der Software gesteuert werden sollte. Um das System auszuprobieren, wurde zunächst ein anderer PC (Pentium 1 mit DIN-Tastatur-Anschluß) aufgebaut (die 486er waren noch nicht fertig eingerichtet).

Telefon klingelt (vor 8 Morgens kann nix gutes sein). User erzählt, sein Monitor wäre defekt, würde immer nur ein schwarzes Bild bringen.
Ich also hin, Monitor geprüft, war eingeschaltet, ging aber sofort auf Stand-By.

Ich war eben bei der Bank mit dem roten S und wollte eine EU-Überweisung machen. Eigentlich mache ich sowas Online, aber da mein Konto war für Auslandsüberweisungen nicht freigeschaltet. Also blieb mir nichts anderes übrig, als damit zu meiner Bank zu gehen. Hier nun das nicht unbedingt Dauige aber trotzdem recht seltsame Gespräch mit der Dame am Tresen...

Wir sollten ein Netzwerk einrichten und zwar über Weihnachten, die auftraggebende Firma wollte über die Feiertage umziehen. Ansich ja nicht das Problem, nur mussten sämtliche Kabel neu verlegt werden, da noch keine Verkabelung im neuen Haus vorhanden war. Über Weihnachten bekommt man natürlich keinen Kabelverleger, also musste das auch selbst erledigt werden. Wir rückten also am 1. Weihnachtsfeiertag mit 4 Technikern an, 2 sollten die Kabel verlegen, 2 das Netzwerk einrichten (ausser den Arbeitsstationen alles neu).

Letzten Samstag meldet sich ein Kumpel, der gerade dabei war, am PC seines Vaters Windows neu zu installieren, damit aber nicht klar kam. Da dieser Kumpel zufällig in dem selben Betrieb wie ich arbeitet, fragte er an, ob er den PC am Montag mitbringen könnte.
Ich habe nun den PC gerade aufgebaut und einfach mal versucht, zu installieren, aber es ist kein Boot von CD möglich (zu altes CD-ROM), von Diskette klappt es auch nicht. Ein Blick ins BIOS verheisst nichts gutes: Zwei Diskettenlaufwerke eingetragen (natürlich nur eines drin), Festplatte und CD-ROM an einem Kabel und auf Port 2.

Jeder hier fängt ja mal klein an und so war auch ich damals mal in Ausbildung. Es war die "gute alte Zeit" mit Novell 3.12 und NT 4.0 war angekündigt. Wir hatten in unserer Computer-Support-Firma einen Novell-Experten beschäftigt, der natürlich auch mal irgendwann Urlaub hat.
Natürlich stürzt in der Zeit ein Novell-Server ab (bzw. hängt). Ausser dem Chef ist sonst kein Techniker im Haus, also muß der Azubi los.

Gerade eben klingelt mein Telefon und eine Kollegin meldet sich:
Sie: „Oh, da hab ich mich verwählt... Weißt Du auf die schnelle die Nummer von der Feuerwehr?“
Ich: „Bitte was? Warum das denn???“ (Denke, da will mich wer veräppeln)

Ein "guter" Bekannter ruft an, und verkündet, dass er nun auch einen Rechner hat "so zum Spielen und Filme runterladen". Dazu hat er sich nen Rechner mit "irgendwie 300 oder so" MHz geholt, 2GB Speicher und 32MB Festplatte (Vertauscht???), DVD und Brenner "Irgendwas mit 40 oder 4 oder so". Als System hat er XP dadrauf, natürlich die Professional... und er braucht mal eben Hilfe... Nun, er wohnt über 50 km entfernt und da hilft man halt per Telefon. Ich schildere hier mal das Telefonat:

Zur Vorgeschichte: Ich arbeite in einer öffentlichen Verwaltung, der Name der Stadt schreibt sich mit einem „ö“. Als Internetadresse hatten wir bis zum letzten Jahr nur eine Seite mit „oe“ im Namen, unser Provider wurde rechtzeitig angewiesen, die Domain mit „ö“ zu reservieren. Natürlich haben wir auch alle Rechte an dem Namen (mit ö und oe).

Offenbar gibt es bei einigen Leuten selbst nach diversen Schulungen in dem Bereich noch immer Probleme über den Sinn und vor Allem die Schreibweise von E-Mail Adressen.

So hatte sich eine Bekannte von mir bei AOL angemeldet. Wie vermutlich jedem hier bekannt ist, haben die Adressen bei AOL den Aufbau "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!". Meine Bekannte wollte sich nun in AOL von anderen AOL-Nutzern, mit denen sie am Chatten war, eine Mail schicken lassen. Dazu gab sie als Mail-Adresse "www.ihrname@aol." an.

"Mein Sohn kennt sich aus"... Gerade Montag habe ich diesen Satz auch gehört. Zur Vorgeschichte: In einem Sekretariat hatte sich die Platte von einem uralt-PC verabschiedet. Eine neue Platte im Bereich unter 4 GB konnten wir nicht auftreiben, die kleinste verfügbare Platte (20GB) wurde vom Mainboard nicht erkannt. Macht nix - dann gibts halt nen neuen Rechner (wurde eh Zeit).

Herr X hat zwei Handys. Ein "normales" und einen Nokia Communicator. Den Communicator nutzt er, um seinen umfangreichen Terminkalender nebst Kontaktsammlung auch unterwegs dabei zu haben. Manchmal telefoniert er auch damit, aber eigentlich ist ihm das Gerät zu sperrig um es immer dabei zu haben.

So begab es sich zu der Zeit als Windows 98 gerade auf den ersten PCs war, dass ein Kunde sich einen neuen Rechner zulegte. Es sollte der schnellste sein, den man bekommen konnte und natürlich sollte auch Windows 98 auf eben diesem PC seinen Dienst tun. Der Kunde erhoffte sich durch diesen Schritt endlich wieder einen Rechner zu haben, der schnell startet (nicht so wie sein alter PC mit Windows 95).

Für eine unserer Schulen soll DSL beantragt werden, damit das Sekretariat endlich mal E-Mail nutzen kann. Soweit ansich nix ungewöhnliches. Leider möchte der Rektor unbedingt eine Mail-Adresse "@T-Online.de". Er findet alle anderen Adressen unseriös (Warum auch immer). So wurde also bei T-Online DSL beantragt (Zugangsdaten, Hardware und Anschluss selbst). Nach 3 Wochen fragten wir nochmal nach, wann wir denn mit der Lieferung rechnen dürfen. Antwort: "Wir haben hier keinen Auftrag".

Das hier ist die Fortsetzung von "Ich will doch nur DSL".

Nach knapp 11 Monaten war auch endlich alles Wunschgemäß eingerichtet und das Sekretariat konnte endlich über DSL ins Netz gehen. Danach war es recht ruhig. Oder sagen wir mal: Es wurde ruhiger nachdem wir einigen Lehrern zum wiederholten mal erklärt haben, dass das alte 56k-Modem in Verbindung mit Smart-Surfer nicht mehr genutzt werden soll und das auch seinen Sinn hat, wenn wir das abbauen...