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10.07. Auf nach Amsterdam

Wir fuhren schon recht früh morgens ab, aber man wollte ja auch noch was von dem Tag in Amsterdam haben. Ich wurde irgendwie das Gefühl nicht los, als ob ich etwas vergessen hätte. Hatte ich natürlich auch: Keine Jacke dabei, nur kurzärmlige Hemden. Und es regnete! Das konnte ja noch was werden! Nach dem Frühstück in einem Autohof neben der Autobahn ging es durch bis in die Niederlande. Gegen 11 Uhr erreichten wir dann die Hauptstadt Amsterdam. Unser Bus hielt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Hier war schon sehr viel los, jedoch war es geradezu ruhig im Vergleich zur anderen Seite des Bahnhofs.

Das Beste war jedoch, dass es recht warm war und ich nicht auf eine Jacke angewiesen war! Corinna und ich stürzten uns in den Troubel und erkundeten erstmal die nähere Umgebung. Es ist schon erstaunlich, wie viele Coffeeshops es gibt! Noch öfter findet man nur McDonalds - manchmal sogar direkt neben Bürger-King. Teilweise sind zwei Fillialen der Bürger-Kette nur durch ein anderes Geschäft getrennt, also McDonalds, H&M, McDonalds. Erstaunlich!

Mitten zwischen den ganzen Geschäften liegt ein großer Platz, an den die Kirche und der Palast angrenzen. Auf diesem Platz standen neben Neptun und einigen anderen Fabelfiguren auch Gefatter Tod. Unter den Kostümen steckten richtige Menschen, die sich gegen einen kleinen Obolus auch fotografieren ließen.

Ebenfalls findet man an diesem Platz Madame Tussauds. Aufgrund einer sehr langen Schlange vor dem Eingang beschlossen wir jedoch erstmal, weiter zu gehen und vielleicht am Nachmittag noch einmal zu schauen. Wir machten eine Runde um den Block und wollten eigentlich was essen, fanden aber noch nicht das richtige Restaurant. So kamen wir wieder bei Tussauds vorbei. Die Schlange war etwas kürzer geworden und ich riskierte einen Blick auf die Preistafel. 22,- € pro Person! Irgendwie war uns das zu viel, und ich nutzte die Chance, ein Bild mit James Bond machen zu lassen, der draußen Werbung machte. Durch diese Aktion wurde ein Angestellter von Madame Tussauds auf uns aufmerksam und fragte, warum wir nicht in die Ausstellung gehen würden. Klare Antwort: Es war uns zu teuer! Wir bekamen nun einen Gutschein, nachdem wir zu zweit nur noch 15,- € pro Person zahlen mussten.

Also ging es in die Welt der Wachspuppen: Zuerst gab es eine kleine Reise durch die Geschichte der Niederlande. Leider verstanden wir nicht viel, da alles auf Holländisch erzählt wurde und bei dem englischen Teil alle möglichen Leute durcheinander redeten.

Nach dem Besuch bei Madame Tussauds machten wir dann eine Grachtenfahrt. Auf der Fahrt lernte man Amsterdam mal "von der anderen Seite" (dem Wasser) kennen. Es gibt ewig viele Hausboote, die aufgrund der Wohnungsknappheit auch am Strom- und Gasnetz angeschlossen sind. Nach der Grachtenfahrt bekamen wir Durst. Wir hatten auch eigentlich schon alles gesehen: Den Palast (zumindest von Aussen), Wachsfiguren und auch von Amsterdam selbst hatten wir vieles gesehen.

Aber eins fehlte noch: Der Besuch in einem Coffeeshop! Wir sind in den Laden rein, haben etwas getrunken und sind nach ca. einer Stunde wieder raus. Nein, wir haben nicht gekifft! Aber wir haben uns die Kiffer angesehen, das hat genügt... Als wir den Laden verließen, war mir irgendwie komisch zumute.

Mit dem Bus ging es nun zum Hotel Radisson SAS Airport. Der Flughafen ist in direkter Nähe und man hört die startenden Maschinen, was jedoch nicht wirklich stört.