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10.10. Fuerteventura Live-Tour in den Norden

Für den ersten Ausflug hatten wir uns eine Rundreise über die Insel ausgesucht. Per Bus ging es die Ostküste entlang in den Norden der Insel, vorbei am Flughafen bis zum Nationalpark Corallejo. Nach einem Erfrischungsstopp in der Bar Don Pepe erreichten wir schließlich den Nationalpark, der stark an die Dünen von Maspalomas erinnert. Auch hier zeigt sich der Wüstensand so weit das Auge reicht.

Von hier aus gibt es einen guten Ausblick auf die vorgelagerte Insel Isla de Lobos und auf Lanzarote. Nach einem ausführlichen Fotostop fuhren wir ins Inselinnere. Ziel war das Herrenhaus La Casa de los Coroneles in der Gemeinde La Olivia. Es wurde restauriert und 2006 für die Öffentlichkeit freigegeben. Einige Gebäude waren jedoch noch in einem schlechten Zustand. Ursprünglich diente es im 17. Jahrhundert den militärischen Oberbefehlshabern von La Oliva als Wohn- und Regierungssitz. Jetzt werden in dem Gebäude historische Gegenstände und Kunst ausgestellt.

Der nächste Stop war auf der "El Taro de Betancuria", einer Käserei, die sich auf Ziegenkäse spezialisiert hat. Die Ziegen kann man streicheln und auch ein Dromedar freut sich über Besuch. Natürlich kann man alle Produkte antesten und auch kaufen.

Von dort aus ist es nicht weit ins Dorf Betancuria, das als der historisch bedeutsamste Ort Fuerteventuras gilt. Es folgte eine kurze Führung durch das geschichtliche Zentrum, bei dem wir die überall blühenden Pflanzen bewunderten.

Weiter ging es in den Naturpark Rural, wo wir an einem Aussichtspunkt stoppten, von dem aus man eine schöne Sicht in das Tal von Los Granadillos und weitere Täler hat.

Hier finden sich - wie auch fast überall sonst auf der Insel - die eingeschleppten Streifenhörnchen, die zwar sehr niedlich sind, aber auch eine Plage darstellen. Aus diesem Grund darf man sie auch nicht füttern.

Weiter ging es zum Naturdenkmal Ajuy, dem ältesten Ort der Kanarischen Inseln. In dem Ort mit seinem Hafen Puerto de la Pena wurde früher Kalk abgebaut, gebrannt und verschifft. Die in den Stein gehauenen Öfen und Tunnelsysteme kann man noch heute besichtigen, indem man einem Pfad an der Steilküste folgt.

Dort findet sich auch ein schwarzer Strand, auf den man von dem Pfad aus einen tollen Blick hat. Von hier aus ging es direkt zurück zu den Hotels, die wir gegen 18 Uhr erreichten.