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Nach einigen anstrengenden Monaten hatten wir uns zu einem Wellnessurlaub auf der Insel Usedom entschieden. Das Hotel sollte möglichst einen eigenen Wellness-Bereich haben und ruhig gelegen sein - Wir wollten einfach einmal abschalten. Wir fanden eine gute und nicht übermäßig teure Unterkunft in Koserow im Hotel Nautic. Morgens fuhren wir von Gnarrenburg über Hamburg weiter auf der A20 (die man damals noch komplett befahren konnte) und die B111 entlang über die Brücke nach Usedom, wo wir gegen 13 Uhr eintrafen. Nach einer kurzen Stärkung genossen wir das gute Wetter und machten einen kleinen Spaziergang zum Strand. Obwohl die Sonne schien, war es noch recht frisch.

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Wir nutzten das hervorragende Wetter zu einem Strandspaziergang über die gesamte Küste von Koserow entlang. Dabei gingen wir auch mit den Füßen ins noch immer eiskalte Wasser. Erfrischend! Für den Nachmittag hatten wir einen Teil unseres Wellnessarangements gebucht: Ein Rosenölbad in der Doppelwhirlwanne, abends folgte dann das Candlelight-Dinner im Restaurant des Hotels, das ebenfalls hervorragend war. Auch die Cocktails im Nautic sind zu empfehlen.

Am Vormittag statteten wir dem Historisch-Technischen Museum in Peenemünde einen Besuch ab. Hier wurde im zweiten Weltkrieg im größten militärische Forschungszentrum Europas die Raketenproduktion und Forschung betrieben. Auf über 25km² Fläche arbeiteten bis zu 12.000 Menschen gleichzeitig an den Raketen und anderen experimentellen Waffen. Im Freigelände kann man sich originale und Nachbauten der Waffen anschauen (unter anderem die V2). Das Museum selbst klärt über die Forschung und Nutzung der Waffen auf. Ein großes Thema ist außerdem die Produktion durch Zwangsarbeiter. Ebenfalls zum Museum gehört das Kohlekraftwerk, das noch bis zur Wendezeit produzierte und während der Raketenproduktion den Strom für das Sauerstoffwerk und die gesamte Fertigung lieferte. Im Museum kann man sich auch wegen des großen Außengeländes einen ganzen Tag aufhalten, ein Besuch lohnt sich.

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