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30.11. Zeitreise in die DDR

Heute stand eine Zeitreise auf dem Programm. Mit dem Bus ging es nach Radebeul ins DDR-Museum. Auf vier Etagen erlebt man die DDR, wie sie wohl mal gewesen sein soll. Nachdem wir uns für 7 € ein "Visum" besorgt hatten, durften wir rein. Sogar ohne Schlangestehen. Uns wurde nahegelegt, in der fünften Etage zu beginnen, in der es eine Ausstellung über Briefmarken-Kunst gab. In einigen weiteren Räumen wurde über die "Gefahr von Rechts" aufgeklärt. Danach ging es in den weiteren vier Etagen um den Staat und Institutionen, Freizeit und Wohnen, Wirtschaft und Handel sowie Auto und Verkehr durch die 40 Jahre des ehemaligen Staates. Überwiegend wurden in den Räumen Gegenstände aus der DDR ausgestellt, zum Teil konnte man auch in eine typische Ost-Wohnung schauen.

Schade, dass das Museum dennoch recht leblos wirkte. Eine Führung wäre hier sicher von Vorteil gewesen. So verbrachten wir einen halben Tag und fühlten uns wie in einer Mischung aus Möbelhaus, Supermarkt und Puppenhaus. Interessant war es dennoch irgendwie, aber wir hatten uns etwas anderes vorgestellt. Wer sich über das Museum informieren möchte, findet viele Informationen auf der Homepage.

 

Pfunds CafeWieder zurück in Dresden machten wir noch zum Abschluss eine Fahrt mit den roten Doppeldeckern. Wichtigster Punkt in Dresden scheint "Pfunds Café" zu sein, denn hier halten alle (und wie mir die Dresdener bestätigten wirklich und ausnahmslos ALLE) Touristenbusse an. "Pfunds Café" ist Bestandteil der berühmten Molkerei, die 1886 erstmals Kondensmilch in Deutschland angeboten hat. Ansonsten kann man hier toll einkaufen, wie überall, wo die Touristen haufenweise hingefahren werden.

Weiter ging die Fahrt durch Dresden über das "Blaue Wunder", dass aufgrund des Schnees eher ein weißes Wunder war.

Das Blaue Wunder in Dresden
Danach ging es zuerst ins Hotel, kurz aufwärmen und für den obligatorischen Weihnachtsmarktbummel vorbereiten. Inzwischen hatten wir auch den historischen Weihnachtsmarkt erobert, auf dem es wirklich super leckeres Futter und vitaminreiche warme Getränke gab (gut, ein kleiner Schuss Schnaps war wohl auch mit drin). Abends trafen wir noch ein paar Freunde, mit denen wir über den Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche schlenderten, wo wir auch frischen Baumkuchen probieren konnten (und auch gleich gekauft haben).